Happy Birthday, labmed! Eine Zeitschrift wird 40

20.03.2013
01/2013
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Sie engagieren sich für Menschen, deren Gesichter sie in der Regel nicht kennen. Und doch sind sie für diese Menschen wichtig. In einigen Fällen sogar überlebenswichtig. Der Beruf der biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker erfordert viel Geschick und Know-how, grosse Konzentrationsfähigkeit und ein Höchstmass an Präzision. Denn Fehler können sie sich keine leisten.

Von Bluttests bis Krebsdiagnostik

Ob im Spital, in der Industrie oder in der Forschung: In Laboratorien untersuchen sie von Hand oder mit modernsten Hightechinstrumenten Proben von Körperflüssigkeiten, Zellen und Gewebe auf krankhafte Veränderungen. Meistens erhalten sie die Proben von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, extern oder spitalintern. Manchmal haben sie auch direkten Patientenkon­takt, beispielsweise bei Blut- oder Knochenmarkentnahmen. Die Resultate ihrer Analysen sind grundlegend für die Diagnose, Überwachung und Prävention von Krankheiten.

Sprachrohr für 1700 Mitglieder

Für ein «gesundes» berufliches Umfeld sorgt labmed, der schweizerische Berufsverband der biomedizinischen Analytikerinnen und Analytiker. Er vertritt die Interessen des Berufsstands gegenüber Behörden, politischen Gremien, Arbeitgebern sowie anderen Berufsverbänden und Fachgesellschaften und verleiht seinen rund 1700 Mitgliedern eine Stimme. Darüber hinaus unterstützt er sie mit einem vielfältigen Informations- und Beratungsangebot. Eine zentrale Rolle spielt dabei labmed, die offizielle Verbandszeitschrift. Sie versorgt die Mitglieder des Verbands das ganze Jahr über in deutscher, französischer und italienischer Sprache mit Fach­infor­ma­tionen. Immer kompetent, immer aktuell und immer praxisnah. Besonders attraktiv ist der integrierte, branchenspezifische Stellenanzeiger, der sich gängigen Trends zum Trotz wachsender Beliebtheit erfreut. Hier profitiert die Zeitschrift von Stämpflis grosser Erfahrung im Bereich Inserateakquisition, doch mit Sicherheit auch von ihrem eigenen hervorragenden Ruf, den sie sich innerhalb der Branche erarbeitet hat.

Technologischer Quantensprung

Natürlich hat sich in den letzten Jahren so einiges verändert: So wechselte beispielsweise das Format von A5 auf A4, und mehr als einmal erhielt die Zeitschrift ein visuelles «Facelifting». «Zwischen dem monatlichen Besuch beim Grafiker, damals noch an der Hallerstrasse, für das Kleben der Gestaltungsvorlage und der heutigen Lieferung der Texte per Redak­tionssystem liegt ein Quantensprung», meint labmed-Chefredaktorin Jacqueline Merlotti-Noyer. Gleich geblieben ist eines: die Hingabe, mit der die Redaktorinnen und Redaktoren in jeder Ausgabe für spannende Inhalte und informative Beiträge sorgen. Da machte es auch nichts, als vor einigen Jahren das Web aufkam. Und natürlich erkannte man auch bei labmed die Chance des damals neuen Mediums. Nach einem ersten Webauftritt Marke Eigenbau, der den damaligen Ansprüchen genügte, entschloss sich der Verband im Rahmen einer Neugestaltung des Auftritts, bei Stämpfli professionelle Unterstützung anzufordern. Der zweite, vorläufig letzte Relaunch der Website erfolgte 2011/12. Auch dieses Mal wieder zusammen mit Stämpfli.

Partnerschaft mit Zukunft

Ob Print oder online: labmed und Stämpfli sind ein gut eingespieltes und harmonisches Team. Und in diesem Jahr gibt es sogar für beide Seiten etwas zu feiern: Die Verbandszeitschrift erscheint in ihrem 40. Jahrgang; hergestellt, in drei Sprachen korrigiert, gedruckt und ausgeliefert wird sie seit ihrer ers­ten Ausgabe im Jahr 1973 von Stämpfli. Diese Kontinuität ist einer der Bausteine des Erfolgs. Ein anderer liegt in der Offenheit beider Seiten neuen Entwicklungen gegenüber. «Gegenwärtig beraten wir den Verband zum Thema Internet und Mobile Publishing», sagt Andi Huggel, Leiter Verbands- und Verlagsdienstleistungen bei Stämpfli. Zwar ist noch nichts entschieden, aber man darf gespannt sein. Eine Bedrohung für die gedruckte Zeitschrift wäre auch der mobile Weg nicht – höchstens ein weiteres sinnvolles Zusatzangebot.