Wie wärs mit Homeoffice

20.03.2017
01/2017
  • Fokus

… mit Homeoffice?

Vor 16 Jahren, nach der Geburt unserer Tochter, begann, ich von zu Hause aus zu arbeiten.Inzwischen kann ich mir kaum mehr vorstellen, täglich ins Büro zu fahren. Für mich sehe ich vor allem Vorteile in dieser Lösung. Das Schönste daran ist, dass ich ohne externe Kinderbetreuung immer selber zu den Kindern schauen und gleichzeitig arbeiten konnte. Sicher war es oft stressig, und ich arbeitete nicht selten bis weit in die Nacht, um die Stunden nachzuholen, die ich tagsüber verloren hatte. In solchen Momenten benötigt man eine gute Portion Selbstdisziplin ... Mittlerweile gehen aber alle drei längst zur Schule, und meine Situation hat sich stark verändert.

Nachteile sehe ich wenige. Vielleicht wäre es manchmal einfacher, in der Firma zu arbeiten, weil ich dann für die Kinder nicht mehr ununterbrochen abrufbar wäre. Auch hätte ich mehr Kontakt zu meinen Arbeitskollegen und wäre stärker im Team integriert. Und vielleicht neige ich hin und wieder dazu, etwas «eigenbrötlerisch» zu werden, da mir der tägliche Austausch fehlt.

Aber alles in allem überwiegen die Vorteile. So kann ich problemlos Termine mit Schule, Kinderarzt usw. wahrnehmen, mich um meine Aufgaben als Mutter kümmern und dafür frühmorgens oder spätabends layouten. Ich bin dankbar, in einer Firma zu arbeiten, die Heimarbeit unterstützt und mir das nötige Vertrauen entgegenbringt. Das ist nicht selbstverständlich, und ich bin mir meiner Verantwortung bewusst, arbeite gerne und zeige gerne Einsatz.