Smilestones – die grösste Miniaturwelt der Schweiz

19.09.2019
03/2019
  • Fokus

Den Besucher fasziniert die neue Miniaturwelt am Rheinfall mit viel Humor und Liebe zum Detail. Durch die Anlage schlängeln sich 200 Meter Schienen. Das Sechsfache davon verläuft unterirdisch und ist für den reibungslosen Betrieb unabdingbar – wie die Menschen hinter den Kulissen.

Mittlerweile ist Smilestones längst kein Geheimtipp mehr. Die Indoor-Anlage bringt kleine und grosse Augen zum Leuchten. Mit viel Liebe zum Detail und witzigen Geschichten zeigt Smilestones die Schönheiten der Schweiz.

Im November 2018 wurde die Miniaturwelt für das Publikum geöffnet. Smilestones ist keine massstabsgetreue «Mini-Schweiz», sondern rückt die Highlights unseres Landes in den Vordergrund.

Dabei ist die Ausstellung kein statisches Gebilde. Es wird ständig weitergebaut. Die Modellbauer leben gerne auch einmal den eigenen Spieltrieb aus. Seien es Pinguine am Rheinfall, Nacktwanderer in Appenzell oder ein Ufo-Absturz – überraschende und witzige Szenen ziehen die Besucher in ihren Bann. Der aufmerksame Beobachter wird immer wieder den entzückten Ausruf «Häsch xeh?» hören.

Fakten und Zahlen

  • 250 Quadratmeter Fläche
  • 1300 Meter Schienen
  • 15 Kilometer Kabel
  • 120 Züge
  • 23 000 Minifiguren
  • 550 Häuser
  • 8000 Lämpchen
  • 12 000 Bäume
  • 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Seit der Eröffnung des ersten Abschnittes, der die Ostschweiz vom Säntis bis zum Rheinfall zeigt, wird mit Hochdruck am zweiten Abschnitt, der Schweizer Bergwelt, gearbeitet. Dort präsentieren sich Eiger, Mönch, Jungfrau mit dem Berner Oberland und – alles überragend – das sechs Meter hohe Matterhorn.

Die Faszination Modellbau wird bei Smilestones direkt erlebbar: Den Besuchern wird ein Blick hinter die Kulissen geboten – sie können beim Bau live zuschauen.

Nach der Eröffnung der Schweizer Bergwelt Ende September 2019 werden die Besucherinnen und Besucher dann beim Making-of des dritten Abschnittes zusehen können. So gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

Die Anlage im Massstab 1 : 87 umfasst aktuell eine Fläche von 250 Quadratmetern, im Endausbau ist eine Fläche von sieben Tennisplätzen vorgesehen. 

Geschäftsführer René Rüedi und Kreativdirektor Raphael Meyer sind stolz auf das Smilestones-Team, das der beste Beweis ist für Anziehungskraft und Faszination des Modellbaus. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Smilestones bringen die verschiedensten beruflichen Hintergründe mit – interessanterweise finden sich aber nur ganz wenige Modelleisenbähnler unter ihnen. Eines ist allen gemeinsam: Kreativität, geschickte Hände und Freude am filigranen Arbeiten. Sie haben sich von enthusiastischen Quereinsteigern zu fundierten Fachleuten entwickelt.

War man anfangs noch auf den Einkauf gewisser Spezialmodelle angewiesen, ist man heute unabhängiger. So wurde zum Beispiel das Schaffhauser Wahrzeichen, der Munot, selbst gebaut – ein wahres Meisterwerk! Über den Bau des Munots wurde in der Mai-Ausgabe des Loki-Magazins ausführlich berichtet.

Ebenso vielseitig wie das Team sind die verschiedenen Arbeiten, die anfallen. Neben den Anlagenbauern und dem operativen Personal braucht es auch Strategen, Dramaturgen, Techniker, Programmierer und Leute, die Freude daran haben, stundenlang Bäumchen zu erstellen. Smilestones bietet zudem Arbeitsplätze für Menschen mit einer Einschränkung, die ein unverzichtbarer Teil des Teams sind.

Smilestones ist bei jedem Wetter ein lohnenswerter Ausflug für Jung und Alt, gleich neben dem Rheinfall. Viel Spass auf Entdeckungstour! Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr.