Viel Hubrauem für die CRM-Dienstleistung

20.03.2015
01/2015
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Im Bereich CRM-Dienstleistungen haben wir auf dieses Jahr einen grossen Neukunden gewonnen. Mit den vier Zeitschriften der Motor-Presse (Schweiz) AG gehen wir einen Schritt vorwärts. Dabei geht es nicht nur um die Zahl der zusätzlichen Abonnenten, sondern vor allem auch um die Weiterentwicklung der Dienstleistungen und die neuen Möglichkeiten zur Unterstützung der Abonnentengewinnung und des Lesermarketings allgemein.

Selten wurde ein Kunde so freudig begrüsst bei der Stämpfli AG. Nicht etwa, weil er netter ist als andere oder weil er bei jedem Besuch mit einem Geschenkkorb an der Wölflistrasse auftaucht. Die Produkte machen es aus. Die Ausgaben der «Auto Illustrierte», «Auto Illustrierte Klassik», des Magazins «Töff» oder von «Motorsport aktuell» müssen fast eingeschlossen werden, damit sie nicht gleich weggelesen werden. Wir sind jedoch nicht für die Inhalte zuständig, sondern für die Verwaltung und Betreuung der Abonnenten der genannten Magazine. Insgesamt dürfen wir über 21000 neue Menschen über alle Kanäle (Telefon, Mail, Post oder selten einmal auch per Fax) kennenlernen und ihre Bedürfnisse oder Ansprüche als Abonnenten der Titel befriedigen. 

Zusammenarbeit mit Potenzial

Auch die Motor-Presse wurde nicht einfach so Kunde bei uns. Nach dem Wechsel an der Spitze des Unternehmens auf 2014 konnte im März ein erster Austausch organisiert werden. Der Zeitpunkt passte. Im Gespräch zeigte sich rasch, dass die Abonnentenverwaltung ein aktuelles Thema war. Weitere Leistungen wie die Produktion der Zeitschriften oder die Organisation der Events über das Dialogmarketing der Stämpfli AG sind Optionen, bei denen wir uns noch nicht gefunden haben.

Für das Team der CRM-Dienstleistungen stand eines im Vordergrund: 15000 Anrufe pro Jahr. Diese Zahl wurde vom bisherigen Partner genannt und kommt vor allem durch die wöchentlich erscheinende Zeitung «Motorsport aktuell» zustande. Neben den so gesehen eher beschaulichen Fachzeitschriften eine ganz neue Herausforderung. Zumal im Kontakt mit den Kunden eigentlich seit Jahren ein Wechsel vom Anruf zur E-Mail registriert wird. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt. Mit einem Team von zehn Mitarbeitenden sind wir für alle Fälle gerüstet.

Es gilt nun, nicht nur die erwähnten Optionen weiterzuverfolgen, sondern auch die reine Abonnentenverwaltung zu einer «Vermarktungsorganisation» zu entwickeln. Mit jedem Kontakt zu einem Kunden der Motor-Presse haben wir mit den drei anderen Zeitschriften die Chance auf zusätzliche Geschäfte, namentlich den Verkauf der Zeitschriften wie auch die Promotion von Events oder weiteren Angeboten. Da ist es entscheidend, die Möglichkeiten zu nutzen und für beide Unternehmen auch wirtschaftlich zusätzlich Erfolge zu erzielen.

Nach wie vor ist bei den Verlegern eine gewisse Hemmschwelle da, wenn es um die Betreuung der Abonnenten geht. Neben dem Anzeigengeschäft sind die Abonnenten das wichtigste Geschäftsfeld. Aufgrund der personellen und technischen Ressourcen, die für eine erfolgreiche Arbeit notwendig sind, aber auch ein kostspieliges. Da gilt es, die Kosten und den Nutzen abzuwägen und die Option der Auslagerung an einen professionellen Partner zu prüfen. Durch die Vielzahl an Titeln und die damit einhergehende Heterogenität der zu betreuenden Abonnenten sind die professionellen Anbieter eine überzeugende Alternative mit vielen PS.