Gemeindeverband setzt auf nachhaltige Zusammenarbeit

20.12.2014
04/2014
  • Kunden

Es ist das Ziel jeder Zusammenarbeit, gemeinsam eine Entwicklung anzustreben, dank intensivem Austausch vorwärtszugehen und erfolgreich zu arbeiten. Mit dem Schweizerischen Gemeindeverband (SGV) gelingt uns dies. Die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen dem SGV und Stämpfli steht exemplarisch für die vielen weiteren Kunden, die hier erwähnt werden könnten oder sollten.

Andi Huggel: Auch wenn ich die Anfänge der Zusammenarbeit nicht selbst miterlebt habe, weiss ich Bescheid – CRM sei Dank: Anhand der Kundenprotokolle des SGV kann ich die Entwicklung der Zusammenarbeit im Detail nachlesen. Auszüge gebe ich gerne hier wieder.

Am 18. April 2008 steht geschrieben, dass eine Zusammenarbeit wegen der vertraglichen Bindung des SGV an BH nicht möglich ist. BH? Nach längerem Nachdenken und Einbezug eines Kollegen ist klar: Benteli Hallwag. Daraus wurde dann Weber Benteli. Beide sind nicht mehr aktiv. Übrigens, Kürzel sind in unserem CRM beliebt. Rasches Handeln am 26. November 2009 mit aktiver Information über die Schliessung Weber Benteli. Die Informationen sind für den SGV neu, und ein weiterer Kontakt ist explizit erwünscht.

Peter Camenzind: Auch ich habe das Drama um Weber Benteli erlebt. Als Lokaljournalist. Gar nicht bekannt war mir damals die «Schweizer Gemeinde» (SG). Was ich hier schreibe, weiss ich vom Hörensagen. Die Geschichte heisst: «Wie die ‹Schweizer Gemeinde› zu Stämpfli kam». Sie war Teil meiner Einführung als Chefredaktor der «Schweizer Gemeinde». Rolf Lienhard, der die Zeitschrift des Gemeindeverbands seit 26 Jahren produziert, stand am Tag des Druckbeginns bei Benteli vor amtlich versiegelten Türen. Das Erscheinen der SG war akut gefährdet. In diesem Moment half Stämpfli dem Gemeindeverband aus der Patsche. Die SG erschien dank der raschen Intervention termingerecht, Rolf erhielt bei Stämpfli einen neuen Arbeitsplatz. Eine spannende Story, das gebe ich zu.

Andi Huggel: Am 11. Dezember 2009 steht fest: Der Auftrag für die Produktion der Zeitschrift «Schweizer Gemeinde» wird vertraglich vereinbart. Der SGV übergibt auch die Vermarktung der Anzeigen der Stämpfli AG. Damit wird der Schweizerische Gemeindeverband für Stämpfli zu einem tragenden Kunden im Zeitschriftenbereich.

Peter Camenzind: Etwa zur gleichen Zeit trat ich einen neuen Job bei einem anderen wichtigen Stämpfli Kunden an: als Redaktor der «Alpen», der Zeitschrift des Schweizerischen Alpen-Clubs (SAC). In diese Zeit fällt meine erste Erfahrung mit der Umstellung einer Redaktion auf die EditorBox. Ich lernte Stämpfli als hervorragenden Dienstleister kennen, der auch das Unmögliche möglich macht  oder es zumindest versucht. Danach brach auch bei den «Alpen» das Zeitalter der datenbankbasierten Zeitschriftenproduktion an. Und ich war guter Hoffnung, die alten Zeiten definitiv hinter mir gelassen zu haben. Doch weit gefehlt. Als ich im Januar 2014 in die Redaktion der «Schweizer Gemeinde» wechselte, fand ich mich wieder in einem veralteten Produktionsprozess. Und zwar mit QuarkExpress, einem Programm, mit dem ich lange vor der Jahrtausendwende gearbeitet hatte. Das konnte nicht sein. Also profitierte ich von meinen Erfahrungen für die für mich zweite Umstellung auf die EditorBox. Das Stämpfli Team hat es möglich gemacht, dass das Zeitalter der datenbankbasierten Produktion bei der «Schweizer Gemeinde» nach nur zwei Monaten Vorlauf Einzug hielt. Und ich stimme dem zu, was Andi Huggel mal erwähnte: Das System unterstützt die Arbeit der Redaktion wie auch der Vorstufe erfolgreich.

Andi Huggel: Es braucht manchmal auch äussere, nicht beeinflussbare Ereignisse, damit eine Zusammenarbeit zustande kommt. Am Beispiel des SGV zeigt sich gut, dass Schritt für Schritt Vertrauen aufgebaut werden kann. Dass beide Parteien in die gemeinsame Arbeit investieren müssen, um das Ziel, sich stetig weiterzuentwickeln, zu erreichen. Dieses Bekenntnis manifestiert sich in einem 5-Jahres-Vertrag, der per 1. Januar 2015 in Kraft tritt.