Christian Rudolf Buschan, Digitaldruck-Autor mit Preisgewinn

20.12.2005
04/2005
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Der Leiter des Psychologischen Fachdienstes im Stab des Bundesamtes für Polizei (fedpol) hat mit seinem Buch Spuren suchen – Sinn finden, das bei uns im Digitaldruck hergestellt wurde, einen Preis des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung gewonnen. Er beschreibt den Werdegang seines Werkes wie folgt:

«Von 2000 bis 2004 studierte ich zum dritten Mal: diesmal Logothe­rapie und Existenzanalyse nach

Prof. Dr. Viktor Frankl, dem Begründer der dritten Wiener Schule für Psychoanalyse nach Freud und Adler. Logotherapie ist sinnzentrierte Psychotherapie. Sie erfasst den Menschen als Ganzes, als körper­liches, seelisches und vor allem als geistiges Wesen.

Im Rahmen dieses Studiums verfasste ich nebst einem Vademecum für Studierende der Logotherapie und zusätzlich zur Diplomarbeit eine Biografiearbeit. Während fünf Jahren entstand in rund 2000 Arbeitsstunden ein dreiteiliges Buch von über 600 Seiten mit zum Teil farbigen Bildern.

Meine Lebensgeschichte ist wie jene meiner Ahnen eine höchst komplexe. Sie war nicht nur schwierig zu ergründen und zu verstehen, sondern auch voller wunderschöner Überraschungen: So bekam ich zum Beispiel drei weitere Geschwister zu den zwei mir bereits bekannten neu geschenkt! Oder ich konnte endlich verstehen, weshalb mein Vater trotz der Flucht aus dem zerbombten Vorpommern die russische Kultur liebte und mir diese Liebe so innig übertrug, dass ich seit einem Jahr intensiv Russisch lerne.

Die Stellungnahmen der Experten, die mein Werk prüften, sprechen eine klare Sprache: Solch eine Biografie hat wirklich nicht jeder, und kaum jemand setzte sich je derart intensiv und radikal damit auseinander. Ich nahm mit meinem Werk am Wettbewerb des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung SVEB und des Forums Weiterbildung Schweiz teil und gewann als einziger Mann neben sechs Frauen!

Im Rahmen der Eröffnung des Lernfestivals 2005 fand in Bern am 1. September die Preisverleihung statt. Ich hoffe, dass ich mit meinem Engagement all jenen eine Art Geburtshilfe leisten konnte, die sich ebenfalls mit schwierigen Fragen im Zusammenhang mit ihrer eigenen Biografie beschäftigen. Denn wie sonst als mit eigenem Beispiel in der Form eines Buches kann man eine derart radikale Entwicklung jenen verständlich machen, die ein vergleichbares Geschehen (noch) nicht am eigenen Geist, an der eigenen Seele und am eigenen Körper erfahren haben?

Petra Aerni von der Firma Stämpfli Publikationen AG in Bern beriet mich kompetent, freundlich und hilfsbereit in allen Fragen der Herstellung meines Werkes. Dafür möchte ich ihr auch an dieser Stelle herzhaft danken. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen setzten in die Tat um, was viele Druckereien zwar versprechen, aber nur selten einhalten: «Drucklaien» zu helfen, aus Gedachtem und Geschriebenem rasch, zu angemessenem Preis und in prima Qualität ein Buch zu formen.»