Wie wärs…

20.03.2014
01/2014

…über das Hohtürli zu wandern?

Vom Kiental wandert man in Richtung Griesalp. Diese Strecke kann auch mit dem Postauto (steilste Strecke Europas) zurückgelegt werden. Interessant ist auf diesem Wegteil der Tschingelsee, der erst 1972 nach einem Unwetter entstanden ist und nun langsam wieder am Versanden ist. Ab der Griesalp gilts ernst: Von hier aus führt der Weg in drei bis vier Stunden recht steil hinauf zum Hohtürli. Im Berghaus Bundalp kann man unterwegs rasten und/oder ein feines Znüni geniessen. Die letzte halbe Stunde des Weges zum Hohtürli und damit zur SAC-Hütte Blüemlisalp hat es in sich: Der Weg führt hier entlang einer Felswand und fordert den letzten Rest an Puste. Dafür ist der Blick von oben herab dann auch alle Strapazen wert. Lasst euch überraschen!

Am nächsten Morgen führt uns der Weg vorbei am wunderschönen Oeschinensee, wo man baden, essen, übernachten und die schöne Landschaft geniessen kann, nach Kandersteg. Der letzte Teil der Strecke (Oeschinensee–Kandersteg) kann auch per Gondel bewältigt werden.

Dies ist eine sehr schöne, anstrengende, aber nicht gefährliche Wanderung. Für Profis ist sie an einem Tag zu bewältigen, den Geniessern und denen mit etwas weniger Puste empfehle ich, in der Blüemlisalphütte auf dem Hohtürli zu übernachten.

Viel Vergnügen!