Warschau, eine grüne Stadt

20.03.2008
01/2008

Die Winter können in Polen sehr kalt und schneereich sein. Warschau ist in dieser Jahreszeit grau in grau, verliert aber nicht an seiner Lebendigkeit. Verblüffend ist es, im Frühling zu sehen, wie die Stadt ergrünt, wie viel Bäume und Grünanlagen die Strassenzüge verschönern. Und wer nach einem Stadtrundgang genug von schwerer Geschichte und architektonischen Herausforderungen hat, kann die Seele in einem der vielen, weitläufigen Parks baumeln lassen. Sei es in der Parkanlage von Schloss Wilanów im Süden der Stadt oder im Łazienki-Park mit dem Chopin-Denkmal, seinen Konzerten und dem bewundernswerten Pałac na wyspie (Palast auf der Insel) von 1793. Im «Belvedere», dem Restaurant in der «neuen Orangerie», lässt sich vortrefflich speisen.

Wer lieber im Stadtzentrum die Ruhe sucht, findet im Sächsischen Garten Spazierwege und lauschige Bänke und in der Nähe das Ladenlokal der Firma Wedel, die seit über 150 Jahren Garant herausragender Schokolade ist. Hier lässt sich eine heisse Schokolade schlürfen, die ihren Namen verdient und die nichts mit den in der Schweiz üblichen Aufgussgetränken gemeinsam hat. Wer Schokolade nicht mag, kauft sich bei einem der vielen improvisierten Marktstände frische Früchte vom Land, Erdbeeren in geflochtenen Bastkörben oder einen saftigen Apfel.