Verbesserungsmanagementsystem

20.06.2015
02/2015
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Das bei Stämpfli im Einsatz stehende softwaregestützte Verbesserungsmanagementsystem bietet die Möglichkeit, Fehlerursachen zu eruieren, diese zu analysieren und wo nötig allfällig längerfristige Korrekturmassnahmen einzuleiten. So gelingt es, den kontinuierlichen Verbesserungsprozess stetig voranzutreiben.

Mit dem Verbesserungsmanagementsystem, kurz VMS, können Kundenreklamationen, interne Abweichungen in den Geschäftsprozessen sowie Lieferantenreklamationen und Papierreklamationen bewirtschaftet werden. Meldungen über interne Abweichungen in der Auftragsumsetzung werden meist durch eine Schnittstelle direkt vom Megalith-System ausgelöst, danach kann mit dem Prozessverantwortlichen eine Ursachenanalyse durchgeführt werden. Die Erfassung von Fehlern ist beispielsweise für den Verkaufsaussendienst von grosser Bedeutung, da er sich so vor einem Kundenbesuch über den Verlauf von allfälligen Fehlern informieren kann. Durch das Erfassen von Mängelrügen im Einkauf können auch Schadenfälle bewirtschaftet werden, die durch externe Lieferanten entstanden sind. Dadurch kann das Schadenmass eingegrenzt werden. Ursprünglich hiess das VMS RMS (Reklamationsmanagementsystem). Da es bei uns in erster Linie darum geht, uns zu verbessern, trifft Verbesserungsmanagementsystem besser zu. Der Name soll auf die Chance von Fehlern hinweisen. Durch Fehler können wir stets lernen und uns verbessern sowie von den positiven betriebswirtschaftlichen Effekten profitieren. Ein Upgrade des VMS wurde Mitte Mai 2015 eingeführt. Die neue Version ist benutzerfreundlicher und übersichtlicher. Erste Schulungen wurden im März durchgeführt.