Synthes: die Herausforderung

20.03.2006
01/2006
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Synthes ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Medizintechnik. Es entwickelt, produziert und vermarktet Instrumente, Implantate und Biomaterialien für die chirurgische Behandlung von Knochenfrakturen und für Korrekturen und Rekonstruktionen des menschlichen Skeletts und seiner Weichteile (siehe auch www.synthes.com). Synthes ist eine börsenkotierte, global tätige Unternehmung und beschäftigt rund 7300 Mitarbeitende.

Ausgangslage

Im Juli 2004 nahmen Synthes (damals noch unter dem Firmennamen Stratec Medical) und Stämpfli all media AG mit einer Voranalyse das Projekt «Datenbankbasiertes Publikationssystem für Produktkataloge» in Angriff.

Die Ausgangslage kann wie folgt zusammengefasst werden:

In der Voranalyse wurden die Ist-Situation, das Lösungskonzept, die Kosten und die Projektplanung beschrieben und den Entscheidungsträgern von Synthes im Oktober 2004 vorgestellt und für die Umsetzung freigegeben. Der Projektstart erfolgte im Dezember 2004.

Projektziel

Das primäre Ziel war, die Daten für die Kataloge Spine, CMF und Trauma in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch im Dezember 2005 für das internationale AO-Symposium in Davos aufbereitet zu haben, wobei einige englische Exemplare gedruckt vorliegen mussten.

Diesem Ziel untergeordnet, mussten die folgenden Anforderungen erfüllt werden:

Resultat im Dezember 2005

Nach einem Jahr intensiver Arbeit konnten die Kataloge (Tabelle S. 13) in den Druck gegeben werden.

Sämtliche PDF-Files der Kataloge wurden zusätzlich mit einer einfachen Navigation verlinkt und auf eine CD-ROM (Auflage 2000 Stück) gebrannt.

Eine Vorauflage von 50 englischen Katalogen der Sortimente CMF, Spine, Trauma Stratec Medical, Trauma Mathys Medizinaltechnik und die 2000 CD-ROM lagen im Dezember 2005 (nur elf Monate nach Umsetzungsbeginn) am AO-Symposium in Davos vor.

Kleines Rechenspiel: rund 20 000 Katalogseiten in einem Jahr (d.h. in rund 200 produktiven Arbeitstagen), was täglich 100 frei­gegebenen Seiten entspricht oder 163 g Katalog – ohne ein System kaum denkbar.

Herausforderung

Trotz guter Planung stiessen wir auch während des Projekts auf unabsehbare Herausforderungen, welche rasch gelöst werden mussten.

Fazit

Die Mediendatenbank Stämpfli PublishBox®  unterstützte einen Grossteil der Teilprozesse innerhalb des Gesamtprozesses «Katalogaufbereitung». Bei sehr vielen Vorbereitungs- und Kontrollarbeiten ausserhalb des Systems (Bildaufbereitung, Übersetzungen, Korrekturlesung, Gestaltung und Aufbereitung der Sonderseiten) kam das Ergebnis erst bei der Generierung der Katalogseite zum Vorschein (fehlende Übersetzungen, falsche Tabellendefinitionen usw.). Dies führte zu entsprechenden Korrekturen und Neugenerierungen. Die beiden Generatoren arbeiteten am Schluss rund um die Uhr, damit wir die Files für den Druck und die ­CD-ROM termingerecht liefern konnten. Dank der engen Zusammenarbeit und dem grossen Einsatz des Projektteams von Synthes, Stämpfli Publikationen und Stämpfli all media haben wir das Ziel erreicht.