SBB Geschäftsberichte mit der EditorBox neu aufgegleist

20.06.2008
02/2008
  • Projekt

Am 2. April präsentierte die Geschäftsleitung der SBB an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich den Geschäftsbericht und die Zahlen des Jahres 2007. Für Stämpfli war dieser Tag die erste Gelegenheit, kurz Pause zu machen und auf das Projekt «SBB GB 2007» zurückzuschauen. Die involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schildern nachfolgend ihre Erfahrungen und Eindrücke von diesem anspruchsvollen Vorhaben.

Konzept und Entwicklung des Redaktionssystems, Einführung und Schulung, Koordination und Support

«Von Anfang an, d.h. von den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen der SBB im Dezember, spätestens jedoch beim Kickoff am 9. Januar 2008, war mir klar, dass das ein sehr anspruchsvolles Projekt werden würde. Ein unbekanntes neues System, eine neue Zusammenarbeit mit geänderten Arbeitsabläufen einerseits – ein fixer Endtermin, ein sehr enger Zeitplan, grosse Erwartungen und knappe Ressourcen andererseits bildeten den Rahmen. Es freut mich deshalb besonders, dass wir die vorgegebenen Ziele trotz etlicher unvorhersehbarer Stolpersteine schliesslich vollumfänglich erreicht haben. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist der Einsatz des Redaktionssystems. Die Aufbereitung von insgesamt 608 Seiten wäre ohne die Stämpfli EditorBox mit noch mehr Aufwand, Kontrollen, Umtrieben und Stress verbunden gewesen. Wenn beim nächsten Mal auch die letzten Korrekturen anstatt per Fax direkt im System erledigt werden, gewinnen wir Zeit, erhöhen die Qualität der Publikationen und schonen zusätzlich unsere Nerven. Etwas Steigerungspotenzial ist also vorhanden.»


«Dank einer genauen Vorbereitung und minutiösen Tests zusammen mit der SBB Informatik haben wir erreicht, dass die zwanzig Benutzerstationen einfach eingerichtet werden konnten. Die Verbindungen von den SBB-Arbeitsplätzen auf den EditorBox-Server kamen schnell zustande und funktionierten in der Produktionsphase meistens problemlos. Dies zeigt uns einmal mehr, wie wichtig eine gute Vorbereitung in Informatikprojekten ist.»


«Die Vorgehensweise, nämlich die handschriftlich korrigierten Seiten an die SBB zu senden, ist richtig. Damit können unerwünschte Korrekturen vermieden werden. Zudem hat das Korrektorat die Möglichkeit, bei Unklarheit Fragen anzubringen. Aus Zeitmangel wurde nach Halbzeit dieser Zwischenschritt umgangen, was sogleich zu Unstimmigkeiten und ärgerlichen «Rückkorrekturen» im Finanzteil führte und schliesslich keinen Zeitgewinn brachte.

Ebenfalls aus Zeitmangel mussten sich zwei Korrektoratsmitarbeitende die Arbeit teilen. Dies ist nicht ideal und geht zulasten der Einheitlichkeit, da vielfach verschiedene Schreibweisen möglich sind.»


Aufbau aller GB in der EditorBox, Systemsupport, Seitenumbruch und Gut zum Druck

«Der Auftrag Geschäftsberichte SBB war für mich eine Herausforderung, da ich mehr Aufgaben übernehmen durfte, als ursprünglich geplant war. Es war eine sehr intensive, aber abwechslungsreiche Zeit. Um 16 Uhr dachte ich oft, schon bald Feierabend – und mir stand wieder eine Abendschicht bevor. Dafür geniesse ich jetzt die etwas ruhigere Zeit umso mehr. Die Zusammenarbeit mit der SBB klappte sehr gut. Vor allem ihre engagierten Mitarbeiter/innen haben mich beeindruckt. Die Abläufe waren zum Teil nicht bis in jedes Detail planbar, und so war jeder Tag immer wieder von neuem spannend. Das Redaktionssystem hat bis auf eine Panne gut funktioniert. In der relativ kurzen Zeitspanne wurden bei uns über 700 Mails empfangen, bearbeitet und versendet. Ich freue mich, auch bei der Umsetzung der SBB GB 2008 mitzuhelfen.»