Ode an die Plastikkarte

20.12.2016
04/2016
  • Blickpunkt

Sie kennen es: Beim Einkauf nach Feierabend wählen Sie die Kasse mit der kürzesten Schlange. Aber: Stau. Es geht einfach nicht vorwärts. Dann endlich, nur noch eine Kundin vor Ihnen. Fast geschafft, denken Sie. Doch die Dame sucht die Siebenunddreissigfünfundneunzig in Münz zusammen. Als sie der Kassierin die Franken und Rappen übergeben will, erinnert sie sich wohl an den Rabattcoupon. Murphys Gesetz folgend ist dieser natürlich irgendwo in den Tiefen ihrer Handtasche … Nach gefühlten Stunden bin ich an der Reihe. Meine Einkäufe bezahle ich kontaktlos mit der Maestro-Karte. Damit habe ich die Kunden in der Schlange hinter mir belohnt – mit etwas Zeit, die wir alle besser nutzen können als mit Anstehen. Für die einen ist das Bezahlen mit Karte oder dem Smartphone selbstverständlich, andere vertrauen lieber auf Bargeld. Trotzdem geht die Entwicklung Richtung bargeldloses Bezahlen. Heute sind in der Schweiz über 16 Millionen Kredit- und Debitkarten im Umlauf, mit denen man bei über 200 000 Akzeptanzstellen seine Rechnung begleichen kann. Das Bezahlen mit Karte oder App geht einfach, schnell und sicher. Mit der Bezahl-App Twint oder einer Bank-App wie der «BEKB App» hat man seine Finanzen jederzeit und überall im Griff: Saldo und Buchungen lassen sich jederzeit abrufen. Es gibt aber Momente im Leben, da kann keine App und keine Karte dem Bargeld das Wasser reichen: Oder können Sie sich vorstellen, dass Ihnen Ihr Götti den «Fünfliiber» überwiesen hätte? Zum Glück haben wir die Wahl!