Neuerscheinungen

18.03.2005
01/2005
  • Neuerscheinung

Stefanie Stäuble, Projektleitung Redaktionsdienstleistungen

Bildermappe von magischer Schönheit

Die Berner Künstlerin Franziska R. beeindruckt mit faszinierenden Bilderwelten. Ob das aktuelle Szenario des Halmaspiels oder tropische Pflanzen und Tiere ihrer früheren Arbeiten – sie zeigt die ma­gische Schönheit der Dinge. Ihre aktuelle Kunstmappe gewährt ­Einblick in die vergangenen rund zwanzig Schaffensjahre. Sie ist bewusst nicht in gebundener Buchform konzipiert, weil sie zum einen ausbaubar bleiben soll und zum anderen der häufigen Erscheinungsform ihrer Arbeiten aus zusammen­gefügten Bildteilen entspricht. In hellem Azurblau repräsentiert die Mappe das zeitweilige Leben der Künstlerin in Nizza. Sie enthält zwanzig farbige Einzelreproduk­tionen von Werken als lose Bild­bogen sowie eine Broschüre mit Texten von Anna Magdalena Schaf­roth, Pedro Lenz, This Rutishauser und Büne Huber.

Postgründer, Unternehmer, -Politiker, Kunstmäzen

Beat Fischer (1641–1698) gehört zu den Berner Persönlichkeiten, deren Wirken weit über die Region hinausragte. Sein Lebenswerk war die Gründung der bernischen Post, auch «Fischerpost» genannt. Zudem war er Politiker, Unternehmer, Herrschaftsherr und Kunstförderer, gründete unter anderem die erste bernische Brauerei sowie die erste Zeitung in Bern und wurde wegen seiner Verdienste um den Länderverkehr in den erblichen Adelsstand erhoben. Die Burger­bibliothek Bern zollt Beat Fischer in einer Monografie die längst verdiente Anerkennung. Dem Autorenteam ist es gelungen, erstmals alle Facetten dieser herausragenden Persönlichkeit zu beleuchten. Gestaltet wurde der reich illustrierte 350-seitige Band von Eugen Götz-Gee. Seine feine Handschrift trägt viel dazu bei, das Buch gerne  in die Hand zu nehmen.

Neben dem Darstellbaren – das Nichtdarstellbare

Monografie Heinz Mollet

«Wann ist Malerei Kunst?» Auf diese Frage mit Malerei zu reagieren, sei für ihn bis heute die grosse Herausforderung, sagt Heinz ­Mollet im Gespräch mit Susanne Friedli, Kunsthistorikerin und ­Mitautorin der Monografie. In der Hinwendung zur Abstraktion geht der 57-Jährige einen eigenen, konsequenten Weg. Die vorliegende Monografie mit achtzig farbigen Abbildungen beleuchtet die Schaffensphasen post-New York-paintings, chops, Stapel, Blüten, plots und parts, die von Texten über die Bildprozesse und die künstlerische Entfaltung begleitet werden. Heinz Mollet lebt und arbeitet in Bern. Seit 1980 hat er an diversen Orten ausgestellt. Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, so auch an der Wölflistrasse 1.