Einfaches Publizieren: aus der Stämpfli EditorBox auf den iPad

20.09.2010
03/2010
  • Produkt

Seitdem Apple in diesem Frühsommer den Tablet-PC iPad lanciert hat, ist das Thema omnipräsent. Allein in den USA wurden in den ersten 80 Tagen nach dem Verkaufsstart rund drei Millionen Geräte verkauft. Auch hierzulande begegnet man dem iPad immer öfter, im Tram, in Cafés oder im Geschäftsbereich. Erfreuen sich iPad und Co. nur einer kurzfristigen Beliebtheit? Oder gehören sie schon bald in jede Aktentasche? Was kann der iPad, und wie wird er verwendet? Zum Abrufen von Nachrichten und Börsengängen? Zum Lesen von Büchern und Zeitschriften? Zum Surfen und Gamen? Als mobiler TV-Ersatz? Oder für alles zusammen? So vielseitig die Einsatzmöglichkeiten sind, so vielseitig ist auch das Zielpublikum!

Grundstein Publikationskonzept

Deshalb müssen alle, die ihren Leserinnen und Lesern ihre Publika­tionen auf dem iPad zugänglich machen wollen, zuerst ihr Zielpublikum und die Publikation analysieren und anschliessend ein ­Publikationskonzept erstellen (lassen). Im Publikationskonzept besonders beachtet werden sollte Folgendes: Wie ist das Design? Welche Informationen sollen interaktiv genutzt werden können? Und wie müssen Texte und Bilder aufbereitet sein, damit der Leser optimal geführt wird? Ebenso sind im Publikationskonzept grundsätzliche Themen wie Produktionsweg, Art der App, Vertrieb, Verrechnungsmodell und das Handling der grossen Datenmengen enthalten.

Vorstufe mit der Stämpfli EditorBox

Mit unserem Redaktionssys­tem Stämpfli EditorBox ist es seit diesem Sommer möglich, Vorlagen für Apps herzustellen. Damit auf dem iPad das Layout sowohl im Quer- als auch im Hochformat korrekt angezeigt wird, muss der Layouter neben dem Printlayout zwei weitere Layouts im InDesign erstellen. Diese werden dann in einem separaten Publikationskanal ausgegeben.

In das iPad-Layout kann man direkt im InDesign Videos, Webseiten, Bilder oder Diashows einbinden. Interessant ist auch die Möglichkeit, in Bildern, Grafiken oder Karten sogenannte Hotspots zu integrieren. Klickt man auf den Hotspot, z.B. einen definierten und markierten Punkt auf einer Wanderkarte, öffnet sich ein Fenster mit weiterführenden Informatio­nen, z.B. zu einem Restaurant.

Vertrieb

Nachdem die Vorstufenarbeiten fertiggestellt sind, werden die Dokumente aus der Stämpfli EditorBox exportiert, kompiliert und in einem weiteren Schritt an Apple eingereicht. Apple prüft und validiert sämtliche Apps und stellt diese anschliessend in den Store.

Unsere ersten Erfahrungen zeigen: Das Publika­tionskonzept ist entscheidend: Nur wer die Zielgruppe kennt, kann die Inhalte entsprechend aufbereiten und weiss, welche interaktiven Funk-tionalitäten gefragt sind. Stämpfli Corporate Publishing bietet entsprechende Konzepte.