Blickpunkt

18.12.2009
04/2009
  • Blickpunkt

Da ist sie wieder, die festliche Zeit. Und mit ihr die Zeit, in der uns alle Welt mit fast schon verdächtiger Einhelligkeit einen Monat lang nur eines gewünscht hat: eine besinnliche Zeit.

Der Sinn hinter diesem Wunsch erschliesst sich vermutlich nicht allen Wünschenden, geschweige denn all den Bewünschten. Sollen wir uns besinnen, entsinnen, hintersinnen? Worauf, woran, wozu? Und – eingedenk der Hektik, in der wir uns doch gerade in dieser Zeit befinden – vor allem: wann?

Dabei täte jedes Einzelne davon ab und zu not. Nicht nur im Dezember. Mit bloss fünf Sinnen durchs Leben zu taumeln, endet im besten Fall in der Besinnungslosigkeit. Natürlich: Sinn und Zeit sind relativ. Doch Zeit ist mehr als nur Geld, sie ist auch Voraussetzung für Sinn. Nehmen wir uns diese Zeit für unseren ganz persönlichen Sinn.

In diesem Sinn wünsche ich allen ein sinnerfülltes neues Jahr.