Wer hat den Durchblick

20. Juni 2018
02/2018

Unsere Augen leisten Präzisionsarbeit, und die visuellen Anforderungen nehmen im Alltag ständig zu. Eine Beeinträchtigung der Sicht kann zu Beschwerden wie Konzentrationsproblemen, Kopfschmerzen und reduzierter Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit führen.

Die Gruppe Stämpfli Gesundheit lud deshalb zum Sehtest. Das liessen sich gut 50 Personen nicht entgehen, davon 9 aus der Produktion. Im Zehnminutentakt nahm sich der diplomierte Augenoptiker Markus Trachsel der «Probanden» an.
Zuerst wurde abgeklärt, wie es um die (korrigierte) Sehschärfe stand. Dabei durfte die Brille auf der Nase bleiben. Die Probanden setzten sich an ein Gerät und blickten mit beiden Augen hinein. Es folgten die bekannten Reihen mit unterschiedlich ausgerichteten E in abnehmender Grösse. Je kleiner diese E wurden, desto besser war die Sehschärfe desjenigen, der sie noch lesen konnte. Zum Einsatz kam dabei ein Gerät, das auch für die Sehtests im Strassenverkehr zugelassen ist.
In einem zweiten Schritt nahm Markus Trachsel eine Messung des Augeninnendrucks vor. Ein erhöhter Druck kann ein Hinweis auf ein Glaukom, den Grünen Star, sein. Liegt der Wert über 21 mmHg, wird dringend empfohlen, dass man sich zur weiteren Abklärung bei einem Augenarzt meldet. Die Messung erfolgte mittels eines Non-Contact-Tonometers/Pachometers. Das Gerät gibt einen Luftstoss auf das Auge ab und ermittelt anhand des Widerstands, den die Hornhaut dabei leistet, den Augeninnendruck.
Der Test dauerte tatsächlich keine zehn Minuten, und man verliess den Raum mit einem Kontrollblatt mit Werten zur aktuellen Sehschärfe und zum Augendruck samt Empfehlungen. Fraglich ist allerdings, ob der Optiker selbst am Ende dieses Tages noch alles klar und deutlich sah, hatte er sich doch auf einen echten Sehtest-Marathon eingelassen.
Inzwischen hat auch ein Hörtest stattgefunden, und gerne warten wir auf weitere Aktionen von Stämpfli Gesundheit.