Mit agilem Projekt­management zum Erfolg

20. Juni 2017
02/2017

Projekte in der Informatik haben nicht den Ruf, besonders erfolgreich – unter Wahrung von Terminen, Budget und Leistungsumfang – abzuschliessen. Umso mehr stellen wir uns täglich der Herausforderung, für unsere Kunden bestmögliche Lösungen zu finden.

Im Bereich PIM-Systeme, E-Commerce und Websites kennen wir die Probleme, die die «klassische Projektführung nach Wasserfall» mit sich bringt. Deshalb haben wir uns für einen radikalen Wechsel in der Umsetzung entschieden. 

IT-Projekte mit wenig Erfolg

Laut CHAOS-Report der Standish Group werden nur rund 30% der Informatikprojekte wirklich erfolgreich abschlossen. Das klingt nicht wirklich begeisternd. Vielleicht haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass man Ihnen am Ende des Projektes das Produkt präsentiert hat – und es entsprach nicht Ihren Vorstellungen. Eventuell wurde Ihnen sogar noch entgegnet: «Es wurde aber so von Ihnen angefordert und spezifiziert!» Sie haben zwar erhalten, was Sie ursprünglich bestellt hatten, aber es hat Ihnen letztlich nicht viel genützt. Die Ursache dieser schlechten Werte liegt in folgenden Punkten: Es bestehen sehr viele Abhängigkeiten z.B. zwischen Technik, Design, Benutzerführung, Anforderungen vonseiten des Marketings. Am Anfang des Projektes kann man häufig nicht abschliessend abschätzen, was man im Detail alles braucht.Die oft komplexen Projekte laufen nicht selten über sechs bis zwölf Monate.Je länger man am Projekt arbeitet, umso mehr Ideen und auch Möglichkeiten tauchen auf.

Kürzere «time to market» mit agilen Prozessen

Neu realisieren wir alle Projekte im Bereich «Internet und Publikationssysteme» nach dem agilen Framework SCRUM. Das bedeutet, dass wir das zu kreierende Produkt ins Zentrum stellen. Es geht bei allen Projekten um den Erfolg Ihres Produkts. Durch kurze Entwicklungsiterationen stehen bereits sehr früh nutzbare Ergebnisse bereit. Diese Ergebnisse dienen als Diskussionsgrundlage und können bereits produktiv genutzt werden. So entsteht das Produkt Schritt für Schritt innerhalb klar definierter Iterationszyklen (sogenannter Sprints). Nach folgenden Grundlagen arbeiten wir: Funktionsfähige Produkte haben Vorrang vor ausgedehnten Dokumentationen. Individuen und Interaktionen haben Vorrang vor Prozessen und Werkzeugen. Die Zusammenarbeit mit dem Kunden hat Vorrang vor Vertragsverhandlungen. Das Eingehen auf Änderungen hat Vorrang vor dem strikten Verfolgen eines Planes. Durch diese Vorgehensweise profitieren alle Beteiligten von rasch sichtbaren Resultaten, die auch bereits bei einigen Zielgruppen oder im Markt getestet werden können. Die Reaktionen des Markts und der Benutzer sind hilfreich und können bei der Weiterentwicklung des Produkts mitberücksichtigt werden.

Was bedeutet das für Sie?

Auf den ersten Blick erscheint das Vorgehen viel zeitintensiver. Eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Kunden und uns als Dienstleister ist nicht nur erwünscht, sondern zwingend notwendig! Denn Sie sind der Spezialist auf Ihrem Fachgebiet, wir kennen die technischen Prozesse und wissen, wie wir diese umsetzen, um Ihre Kommunikation erfolgreicher zu gestalten. Je besser die Zusammenarbeit, desto besser das daraus resultierende Produkt. 

Möchten Sie darüber mehr erfahren?

Wenn Sie mehr über die Vorteile und unsere Erfahrungen mit SCRUM wissen möchten, melden Sie sich bei Elmar Eichmann, Berater Publikationssysteme, +41 44 309 90 81, elmar.eichmann@staempfli.com; wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.